Joe Tilson - Finestra Veneziana

Auf 50 Exemplare limitiertes Kunstwerk von Joe Tilson

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Über das Werk von Joe Tilson - Finestra Veneziana - San Zan Degolà (2017)

Joe Tilsons Verbindung zu Venedig ist tiefgehend und leidenschaftlich: Nicht nur dient die Serenissima dem englischen Künstler als „Muse“ für zahlreiche Werke, sondern sie wurde vom ihm auch als zweite Heimatstadt auserwählt. Dort hat Joe Tilson bereits ab der Mitte der 1950er Jahre gelebt und seine Frau Joslyn Morton geheiratet. Einige Jahre später entwickelte sich zudem eine berufliche Beziehung zu dieser Stadt, als seine Werke 1964 im britischen Pavillon der Biennale di Venezia ausgestellt wurden. Später kam er zu dem Schluss, auch sein Atelier dorthin zu verlegen.

Diese persönliche Beziehung zu Venedig, seine Liebe für diese einzigartige Stadt, spiegelt sich vielfach in Tilsons Œuvre wider: Insbesondere im Laufe des letzten Jahrzehnts sind verschiedene Zyklen mit diesem Sujet entstanden, wie z.B. seine Postcards from Venice sowie die durch das Architekturtraktat des britischen Kunsthistorikers John Ruskin inspirierten Stones of Venice, welche häufig in ihrem Titel den Namen einer venezianischen Kirche tragen.

Dies ist auch bei dieser Grafik der Fall: Der Titel Finestra Veneziana – San Zan Degolà bezieht sich zum einen auf die Rasterstruktur, welche an ein venezianisches Fenster erinnert und für Tilsons symbolische Embleme als Unterlage dient, zum anderen auf eine kleine und nicht sehr bekannte venezianische Kirche, die diesen Namen trägt und deren Patron der heilige Johannes der Täufer ist: Denn „San Zan Degolà“ ist die dialektale Form von „San Giovanni Decollato“, also dem enthaupteten Johannes. Der Künstler traf bewusst die Entscheidung, in seinen Werken eher die unbekannten Kirchen Venedigs zu repräsentieren, die von den meisten Touristen oft gar nicht wahrgenommen werden.

Die zwölf Gefache seiner Finestra füllt Joe Tilson mit verschiedenen Symbolen auf; jedes einzelne davon mit seinem eigenen besonderen Wert. Der gemeinsame Nenner ist natürlich Venedig selbst: Dafür steht nämlich das blaue V im ersten Fach, welches sich im darunterliegenden Feld wie im Wasser eines der unzähligen Kanäle der Lagunenstadt widerspiegelt. Andere Symbole verweisen hingegen auf die Geschichte und Kunstgeschichte der Stadt. Dazu zählt zum Beispiel der kleine Kielbogen im Fach 8; ein architektonisches Motiv, welches die Fassade der Basilica di San Marco – Venedigs Symbolkirche schlechthin – mit seiner geschwungenen Form schmückt und zugleich an die Einflüsse der orientalischen Architektur erinnert. Vorhanden sind aber auch Symbole mit einer allgemeingültigen Bedeutung wie zum Beispiel das Herz für die Liebe und die blaue Weltkugel für das Universum, während das Feuer und die abstrahierten Wellen des Wassers auf Tilsons sogenannten Alchera-Zyklus mit den vier Elementen zurückzuführen sind.

Joe Tilsons Werke aus den Zyklen Finestre Veneziane, Stones of Venice und Postcards from Venice sind als eine Hommage des englischen Künstlers an die Serenissima und deren Kunstschätze zu verstehen. Das hier dargestellte Blatt wurde von Gino Berardinelli unter Aufsicht des Künstlers in Verona gedruckt und von DIE GALERIE verlegt.

Weitere Informationen

  • Mischtechnik mit Serigraphie, Carborundum und Aquarellierung auf schwerem Büttenpapier
  • Maße ohne Rahmen: 96 x 96 cm 
  • Maße mit Rahmen: 100 x 100 x 3 cm (Holzrahmen mit warm-silberner Farbe)
  • Auf 50 Exemplare limitiert
  • Weitere Angaben finden Sie zudem hier

 

Über Joe Tilson  und seinen Schaffensprozess

Der 1928 geborene Londoner Künstler Joe Tilson wird heute insbesondere mit den Anfängen der britischen POP-ART in Verbindung gebracht; doch dieser eklektische Künstler hat sich im Laufe seiner Karriere stetig entwickelt und sich mit allen Medien der Kunst – Malerei, Skulptur und Grafik – auseinandergesetzt. Nach seiner Tätigkeit als Tischler und Schreiner von 1944 bis 1946 war er bis 1949 in der Royal Air Force. Im Anschluss an seinem Zivildienst ging er – zusammen mit Leon Kossoff und Frank Auerbach – an die St. Martin's School of Art und wurde Mitglied des Institute of Contemporary Art. Später besuchte er auch das Royal College of Art, wo er unter anderem Peter Blake, Allen Jones, Patrick Caulfield und David Hockney begegnete; Künstler, die neben Tilson als die Pioniere der britischen Pop Art gelten. Im Jahre 1955, nach dem Gewinn des “Rome Prize“, zog der junge Künstler nach Rom, wo er Joslyn Morton kennenlernte, die er bereits im darauffolgenden Jahr heiratete. Nachdem er zwei Jahre in Italien und Spanien verbrachte, kehrte er zurück nach England, wo er verschiedene Lehraufträge bekam. Ab 1966 unterrichtete er auch an der School of Visual Arts in New York.

Ab den 1970er Jahren erfuhr Tilsons Stil einen maßgeblichen Umbruch, als er aufgrund seiner Unzufriedenheit mit dem technologischen und industriellen Fortschritt der Konsumgesellschaft seine Pop Art-Jahre beendete und mit „Alchera“ begann. Dabei handelte es sich um eine Reihe von Arbeiten, die auf einer Kreisform basieren, welche auf die vier Kardinalzeichen, die vier Elemente, die vier Jahreszeiten, die Lunation, Worte und Symbole Bezug nimmt. Die im Laufe des letzten Jahrzehnts erschaffenen Werke haben Venedig als Schwerpunkt, sind jedoch noch von der symbolischen Kraft aus dem Alchera-Zyklus geprägt. Ab dem Ende der 1990er Jahre ist Joe Tilson mit zahlreichen Retrospektiven auf der ganzen Welt geehrt worden. Der Künstler hat drei Kinder und lebt mit seiner Frau Jos in London, Venedig und der Toskana.

 

 

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