Cadavre Exquis - Portfolio / Manets Olympia

Auf 20 Exemplare limitierte Sammlermappe

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Die Stille Post der Künstler aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung Jedes Werk ist... mehr
Produktinformationen "Cadavre Exquis - Portfolio / Manets Olympia"

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Die Stille Post der Künstler aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung
Jedes Werk ist die Interpretation des vorangegangenen Werkes – beginnend mit Edouard Manets Klassiker „Olympia“ . Erst am Ende wurde die ganze Reihe sichtbar, die am 23. August 2020 die ganze Zeitung einnahm. So entstand ein kollektives Kunstwerk, das zum Dokument dieses Jahres wurde, von Corona bis Black Lives Matter. Alle Werke sind handsigniert und auf je 20 Exemplare limitiert.

 

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Foto Patrick Schmidt/Musée d'Orsay

Peles Empire

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Das Künstlerinnenduo, bestehend aus Barbara Wolff (geb. 1980) und Katharina Stöver (geb. 1982), ist für die Übersetzung anderer Bilder bekannt. Peles Empire ziehen am Faden, der Manets Komposition zusammenhält: Der von der Dienerin gehaltene frühimpressionistische Blumenstrauß zerfällt. Gleich vier übereinanderliegende Plakate zeigen ihr Gesicht, mit gespanntem Blick zur Seite wartet sie ab, was kommt.

Kerstin Brätsch

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Einerseits liebt Brätsch, bekannt für eine gewisse Verwilderung in der Malerei, das traditionelle Handwerk, andererseits liebt sie Rituale, in denen Malerei ihre archaische Kraft entfaltet. Wie jede Kennerin der Malereigeschichte erkannte auch Brätsch in der schwarzen Figur gleich Manets Bild und hat sich ebenfalls entschieden, mit ihr zu arbeiten. Geister aus anderen Arbeiten Brätschs umtosen die Figur, durch deren Hand das Seil von Peles Empire läuft, digital geplättet - während die Metallösen Tiefe schaffen.

Thomas Scheibitz

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Thomas Scheibitz, 1968 in Radeberg geboren, gab der Figur der schwarzen Dienerin mehr Sichtbarkeit, indem er ihr statt des braunen einen blauen Hintergrund verlieh und sie, mitsamt dem Unterleib der Olympia, verschob, das Gemälde nach den Maßen des Goldenen Schnitts zerteilend. Manet habe für die Malerei dasselbe gemacht wie die neusachliche Fotografie. Auch habe er „die Gegenstände von allem Atmosphärischen und Genrehaften befreit“ , so Scheibitz.

Laure Prouvost

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Laure Prouvost behielt gleich den ganzen Scheibitz - und antwortete auf dessen nüchterne analytische Zergliederung mit dem Gegenteil: schmiss mit flottem Strich wuchernde Tentakeln aufs Papier, die statt Saugnäpfen Reihen von Brüsten tragen. Die 1978 geborene Turner-Preisträgerin benutzt Scheibitz‘ Arbeit als Basis für ihre Interpretation, die aus der ursprünglichen Olympia eine Tintenfischfigur reproduziert.

Franz Erhard Walther

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Das Werk von Franz Erhard Walther schiebt sich wie ein Stemmeisen zwischen alle Elemente, aus denen Kunst besteht, und bringt sie in bewusste Beziehung: Zeichnung, Skulptur, Malerei, Architektur, vor allem aber die Betrachter selbst. Walther, 1939 geboren, ließ sich ganz auf Prouvosts Formen ein und schickte diese zarte Graphitzeichnung an der Grenze zur Auflösung, mit flackernden Flecken eines ausdrucksvollen Gelbs.

Frida Orupabo

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Die 1986 in Oslo geborene Frida Orupabo ist für ihre Collagen bekannt. Als Schwarze sah sie die Möglichkeit, ihre Wahrnehmung bezüglich bestehender Gesellschaftsverhältnisse in ihre Interpretation miteinzubringen, um so zum Identitätsthema etwas beitragen zu können. Ihre Anfänge lassen sich in im digitalen Bereich wiederfinden, wo sie auf der Plattform Instagram lange Zeit Collagen von Bildern schwarzer Körper präsentierte.

Andrea Büttner

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Andrea Büttner reichen wenige Striche, um den inneren Kompass der Moral zum Zittern zu bringen. Die 1972 in Stuttgart geborene und an der Kasseler Kunsthochschule lehrende Büttner überführt Orupabos Werk der Identität in die Ökonomie, sie präsentiert mit ihrem Spargelstecher die Untrennbarkeit dieser beiden Aspekte.

Julie Mehretu

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Mit Tusche und digitalem Pinsel nimmt Julie Mehretu, 1970 in Addis Abeba geboren, Büttners Form des Bückens auf und variiert sie zu abstrahierten Vögeln. Als Tochter äthiopischer Flüchtlinge überführt sie dabei das Thema der Ökonomie in Fragen des Rechts, wie Staatsangehörigkeit oder Reisefreiheit. Sie bietet so eine Bühne für „einst für selbstverständlich gehaltene Privilegien", wie sie in ihrem Werk hervorhebt.

Thomas Demand

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Thomas Demand wurde mit seiner illusionsfreien Illusionskunst, die der zunehmenden Programmierbarkeit der Wirklichkeit auf Augenhöhe begegnet, berühmt. Der 1964 in München geborene Demand rollte Julie Mehretus Blatt und fotografierte aus neun verschiedenen Winkeln hindurch. In die Durchgucke montierte er Ausschnitte von Ivanka Trumps Instagram-Goya-Post, so zeigt Demand ein Zeugnis politischer Schamlosigkeit und einer vom Kampf zwischen Marken beherrschten Öffentlichkeit. Seinem Medium Papier blieb er dabei treu.

Joan Jonas

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Joan Jonas, 1936 geboren, gilt als Pionierin sowohl der Video- als auch der Performancekunst. Die fünfmalige Documenta-Teilnehmerin, bei der auch Andrea Büttner studierte, schneidet mit ihrem Werk das Thema der Desinformation an. „Wir denken immer verschiedene Dinge gleichzeitig, sehen in Bildern immer auch andere Bilder.", so Jonas, die damit ihre aus Überlagerungen bestehende Arbeit erklärt.

James Richards

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Die Filme und Collagen des 1983 im walisischen Cardiff geborenen James Richards sehen grundsätzlich wie Bildarchive aus, die sich selbst verdauen. Aus Joan Jonas Vögel reproduzierte Richards einen Freund, dessen Papagei ihm nicht von der Schulter weicht. Das Sommernachmittagslicht im Hintergrund stammt aus unserer Zeitung, auch die Blüte in der oberen linken Ecke. Die Werke der anderen sind nicht sichtbar, und trotzdem fühlt es sich an, als sei der Manet jetzt aufgetrennt, die kosmische Ladung entwichen, der Ballon in der Luft. Und Laure, die schwarze Figur, in der Gegenwart angekommen. Sie stemmt sich, trotz aller Intimität, gegen das Bild.

 

Im Inneren der Mappe finden Sie eine umfangreiche Beschreibung der Künstlerinnen und Künstler und ihrer Werke.

 

 

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