Beate Debus: Kreuzdoppelgang, 2016

Auf sechs Exemplare limitierte Bronze-Skulptur

11.000,00 € *

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Über die Skulpturen von Beate Debus

Die Faszination für die menschliche Gestalt begleitet Beate Debus seit Beginn ihres künstlerischen Schaffens und diese behielt sie konstant bei. Während die anthropomorphen Formen in den frühen Arbeiten klar und deutlich zu erkennen sind, findet bald ein radikaler, stilistischer Richtungswandel statt und die teilweise massiven, gedrungenen Körperglieder der in sich ruhenden Figuren verwandeln sich in abstrahierende, filigranere und von einer außerordentlichen Dynamik geprägte Linien, die mit ihren tänzerischen Bewegungen in den Raum hinein greifen. Doch genauso wie unser Gehirn in der Lage ist, ein bekanntes Wort aus einem wirren Buchstabengemisch herauszulesen, erkennt auch unser Auge, trotz des Abstraktionsprozesses, die in Debus‘ Skulpturen verborgenen Menschengestalten. Ein breites Spektrum an menschlichen Gefühlen wird von den gesichtslosen und doch in ihrer Gestik so ausdrucksvollen Plastiken zum Vorschein gebracht, sodass zwischen Betrachter und Kunstwerk eine Verbindung auf emotionaler Ebene stattfindet: Indem die Künstlerin den menschlichen Körper darstellt, deckt sie auch dessen Seele auf.

Beate Debus thematisiert in ihren Skulpturen die Dualität zweier Figuren und hebt diese durch die Hell-Dunkel-Färbung hervor. Jede Skulptur beinhaltet ein spannungsvolles, dialogisches Wechselverhältnis zwischen den beiden dargestellten Körpern. Es gibt stets einen aktiven und einen passiven Part. Die aktiven Formen liegen oder balancieren auf ihren Trägern, sie lehnen sich an, entfalten sich aus ihnen heraus oder umfangen ihre Basis. Nicht nur aus der Form, sondern auch aus dem Titel ist erkenntlich, dass es sich um Bewegungs- und Standmotive handelt. So auch in den Skulpturen Kleiner Schwung, Kreuzdoppelgang, Fluchtkreuz und Kreuzspiel. Grundsätzlich lassen sich alle in ihren Skulpturen verkörperten Bewegungsvorstellungen aus linearen Richtungsbezügen, aus Größenproportionen und aus den Verhältnissen der Oberflächen und Massen zueinander direkt ablesen.

Weitere Informationen

  • Maße: 64 x 44 x 24 cm
  • In Bronze gegossen
  • Auf sechs Exemplare limitiert
  • Monogrammiert und nummeriert
  • Versandkosten innerhalb deutschlands betragen 100 € (inkl. Verpackung)
  • Versand in andere europäische Länder kostet 150 € (inkl. Verpackung)

 

Über Beate Debus und ihren Schaffensprozess

Beate Debus ist 1957 in Eisenach geboren und lebt mittlerweile in der Thüringischen Rhön. Nach der Ausbildung zur Holzbildhauerin studierte sie unter Prof. Hans Brockhage an der Fachhochschule für Angewandte Kunst in Schneeberg. Dort lernte sie nochmal ganz neue Wege im Umgang mit dem Material Holz und lernte es zu verstehen, zu fühlen und zu respektieren. Debus beschreibt ihr Verständnis von Skulptur mit den Worten: „Für mich ist Skulptur Körper im Raum, er baut sich durch Formen, Linien, Strukturen auf, die dem Inhalt Bedeutung verleihen.“(1) Für die Erschaffung einer Skulptur greift Debus auf ihren persönlichen Erfahrungsschatz an Erlebnissen zurück, die sie verarbeitet und reflektiert, um so die richtige Form zu finden und deren Inhalt gerecht zu werden. Sie fühlt sich in innere Bewegungsabläufe und konstruiert daraus eine Figur wobei auch immer äußere Einflüsse die Formfindung bestimmen. Eine Skulptur ist ein Zusammenspiel zwischen der Inspiration für die Formfindung und das Beherrschen der technischen Mittel.

Das Arbeiten mit Holz ist eine Herausforderung. Erfahrung, Erkenntnisse und Phantasie verhelfen Beate Debus eine Skulptur aus dem widerspenstigen Holz zu erschaffen. Im Vorfeld entstehen viele Zeichnungen, in denen sie grundsätzliche Bewegungselemente festlegt. Diese dienen als eine Art gestalterisches Grundgerüst für die darauffolgende Bearbeitung des Holzes. Mit Hilfe des Wachsausschmelzverfahrens werden die Holzskulpturen in Bronze gegossen. Dabei bleibt die Struktur, die natürlichen Risse des Holzes sowie die Arbeitsspuren sichtbar. Die Skulpturen aus Bronze behalten somit die Ausstrahlung der Lebendigkeit des Holzes bei. Zusätzlich verleiht die Gusshaut der Skulptur eine andere, glattere Haptik und eine glänzende Oberfläche. Durch dieses Verfahren werden die Skulpturen beständig und trotzen jedem Wetter.

Beate Debus arbeitet nun seit 40 Jahren als freischaffende Künstlerin und ist mit ihren Skulpturen in der Kunstwelt präsent, bundesweit und darüber hinaus.

(1): aus dem Podcast DIE GALERIE, Podcast-Serie zur Ausstellung: Beate Debus – Form und Figur, Folge 2: Beate Debus, Schaffensprozess. Zu hören auf der Website www.die-galerie.com/news

 

 

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Über die Galerie In ihrer Niederlassung in Frankfurt am Main präsentiert DIE GALERIE... mehr

Über die Galerie

In ihrer Niederlassung in Frankfurt am Main präsentiert DIE GALERIE jährlich rund fünf Ausstellungen mit Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen. Der Schwerpunkt des Galerieprogramms liegt auf der Klassischen Moderne, insbesondere dem Surrealismus, der Kunst der CoBrA-Gruppe sowie auf figurativer zeitgenössischer Kunst. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen mit Künstlern wie Max Ernst, André Masson, Jean Dubuffet, Corneille, Asger Jorn, Lucebert, Friedensreich Hundertwasser, Man Ray, Volker Stelzmann, Johannes Heisig, Enrico Baj, Robert Combas, Luise Nevelson und Bildhauern wie Igor Mitoraj, Miguel Berrocal, Beate Debus, Dietrich Klinge und Riccardo Cordero zeugen von einem niveauvollen und über Jahrzehnte gewachsenen Künstlerprofil. Neben der Konzeption und Organisation von Kunstausstellungen sowohl in den eigenen Galerieräumen als auch in namhaften Museen, Kulturinstituten und anderen Galerien, umfasst der Aufgabenbereich die Verlagstätigkeit und – in erster Linie – die Beratung und Betreuung von Sammlern, Liebhabern und Professionals.

Darüber hinaus ist DIE GALERIE regelmäßig auf den wichtigsten internationalen Kunstmessen vertreten, unter anderem auf der Armory Show New York, Art Miami, Art Karlsruhe, Masterpiece London, Art Paris Art Fair, KIAF Seoul, BRAFA in Brüssel und ESTE ARTE in Uruguay.

 


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